Ihre Anlaufstelle für Wohnmobilsicherheit
WOMOFIX ist heute die Anlaufstelle für mechanische Wohnmobilsicherheit rund um den Fiat Ducato und die baugleichen Fahrzeuge Peugeot Boxer und Citroën Jumper. Wir verkaufen nicht nur Produkte, sondern beraten unsere Kunden umfassend, welche Schwachstelle an ihrem Fahrzeug wirklich relevant ist und welche Lösung dafür passt. Wer sich unsicher ist, findet mit unserem Einbruchschutz-Konfigurator in wenigen Schritten die passenden Produkte für sein konkretes Fahrzeug.
Wer hinter WOMOFIX steht
Ich bin Andreas Janisch, Diplom-Ingenieur für Maschinenbau (TU Wien). Bevor es WOMOFIX gab, war ich selbstständig als Vermittler in der Stahlbaufertigung – ich habe für Stahlbau- und Maschinenbaufirmen die passenden Fertigungspartner gesucht, für Hallenstahlbau, Stahlbauteile, CNC-Teile. In diesem Beruf entwickelt man einen bestimmten Blick auf Bauteile: Man erkennt, wie ein Teil gefertigt wird, was es realistisch kostet und welcher Betrieb es in welcher Qualität liefern kann.
Der Anfang
2021 sind wir vom Wohnwagen auf einen Peugeot Boxer umgestiegen – eine Zeit lang hatten wir beides parallel und haben den Boxer nach und nach selbst ausgebaut. Wer sich mit einem Fahrzeug auf Ducato-Basis beschäftigt, stößt schnell auf dessen bekannte Schwachstelle: das dünne Blech unter dem Türgriff, hinter dem das Gestänge der Zentralverriegelung liegt – der Angriffspunkt für die sogenannte Prick-Attacke.
Schutzbleche dagegen gab es damals bereits von verschiedenen Anbietern. In der Post-Corona-Zeit lag das Preisniveau für solches Zubehör allerdings hoch, und man brauchte gute Lieferantenbeziehungen, um überhaupt passende Teile in vernünftiger Qualität zu bekommen. Genau das war mein Metier. Das erste Schutzblech habe ich für unser eigenes Fahrzeug fertigen lassen – passgenau, aus 1,5 mm Edelstahl, bei einem Betrieb, dem ich vertraute. Dann ein paar für andere Boxer- und Ducato-Fahrer, dann über eBay. Aus „ein paar" wurde ein kleiner Shop, aus dem Shop wurde Prickstop.com. Der Grundsatz von damals gilt bis heute: Ein Sicherheitsbauteil soll das kosten, was es wert ist.
Vom Schutzblech zur eigenen Entwicklung: Anti-Prick Pro
Eines Tages kam ein Kunde mit einer bereits aufgestochenen Fahrertür zu mir. Die Reparatur beim Spengler hätte mehrere hundert Euro gekostet – und danach hätte er immer noch keinen Einbruchschutz gehabt. Wir haben deshalb eine Lösung entwickelt, die beides in einem Schritt erledigt: ein außenliegendes Edelstahlblech, das die beschädigte Stelle abdeckt und die Tür zugleich gegen den nächsten Versuch sichert. Daraus wurde WOMOFIX Anti-Prick Pro.
Die sichtbare Variante hat einen zusätzlichen Vorteil, der sich im Verkauf gezeigt hat: Ein Blech, das man von außen sieht, schreckt ab, bevor jemand überhaupt ansetzt. Deshalb bestellen inzwischen auch Kunden mit völlig intakter Tür die Pro-Variante. Heute verkaufen wir sie etwa so oft wie die unsichtbare Innenvariante, mit schneller steigender Nachfrage.
Weitere Produkte, jeweils aus einer konkreten Lücke heraus
PedalLock entstand, weil es keine fertigen Pedalsperren-Sets gab. Die meisten Systeme am Markt verkaufen die Sperre ohne Schloss – das kauft man separat dazu, und in Summe ist die Kombination teurer als ein durchdachtes Komplettset. Also haben wir eines entwickelt.
EasyGrip, unser Schiebetürgriff, hat am längsten gedauert. Der originale Griff im Fiat Ducato ist für Lieferfahrzeuge ausgelegt, bei denen die Schiebetür von innen kaum bedient wird: Er ist winzig, es gibt keinen separaten Zuziehgriff, und sobald eine Türverkleidung oder ein schwereres Fenster verbaut ist, lässt sich die Tür von innen kaum noch sauber schließen. Ich habe am 3D-Drucker angefangen, verschiedene Designs zu entwickeln – viele Iterationen, weil der Bauraum an der Türhinterseite begrenzt ist. Die ersten Kleinserien kamen aus dem 3D-Drucker, waren uns qualitativ aber nicht gut genug. Also haben wir in eine richtige Spritzgussfertigung investiert: hohe Anlaufkosten, Modellrechnungen und Simulation mit einem externen Unternehmen, Prototypen, Tests. Das Ergebnis ist ein Griff aus glasfaserverstärktem Nylon mit eingesetztem Metallinsert – stabil, ergonomisch, gut in der Hand. Kein Sicherheitsprodukt, aber das Produkt, für das wir die besten Bewertungen bekommen.
Dazu kamen Hecktürverriegelung, BlueLock für den AdBlue-Tank, CabBar und AirClamp.
Warum Ducato, Boxer, Jumper
Wir entwickeln zuerst für den Fiat Ducato und die baugleichen Fahrzeuge, weil wir selbst einen Boxer fahren. Jedes Produkt wird an unserem eigenen Fahrzeug entwickelt, montiert und im Alltag getestet, bevor es in den Shop kommt. An neuen Projekten arbeiten wir laufend weiter – und weil die Firma wächst, war der nächste logische Schritt die Gründung der JANSTAHL GmbH.
Wo wir heute stehen
- Herstellerbetrieb mit eigener Entwicklung, Sitz in Wien – seit 2026 als JANSTAHL GmbH
- Mehrere tausend verkaufte Einheiten über den eigenen Shop, Amazon und den Fachhandel
- Über 70 Montagepartner in Deutschland, Österreich und der Schweiz
- Im Shop auch Produkte anderer Hersteller wie HEOSafe oder 3GAS+ – überall dort, wo sie eine Lücke besser schließen als wir
Warum wir so viel über Einbrüche schreiben
Der Ratgeber auf dieser Seite ist kein Anhang zum Shop. Wer versteht, wie eine Prick-Attacke funktioniert, warum die Beifahrertür kein Schutzblech braucht oder wann ein Zusatzschloss die bessere Wahl ist, kauft weniger falsch – und braucht manches gar nicht. Wir halten das für die richtige Reihenfolge. Und wenn Sie sich lieber Schritt für Schritt zum passenden Schutz führen lassen möchten, hilft Ihnen unser Einbruchschutz-Konfigurator weiter.
Fragen zu Ihrem Fahrzeug beantworte ich persönlich: shop@womofix.de · +43 660 650 2721
Andreas Janisch
Gründer, WOMOFIX
